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Schluss mit Winterschlaf

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Gestern nacht (heute morgen? Ist „morgen“ nun um Mitternacht oder erst nach dem Schlafen?! Egal, in 3 Tagen haben wir eh vergessen, welcher Wochentag ist, und das ist ja auch irgendwie das Schöne…), jedenfalls, um kurz nach 1 Uhr Ortszeit am 22. Mai 2020 haben wir nach 13 Stunden segeln und 64 Seemeilen Denia erreicht, unseren ersten Hafen auf der langen Reise nach Hause. Ein Katzensprung im Vergleich zu dem, was noch vor uns liegt.

So lässt es sich segeln: feinster Sonnenschein, klares Wasser und ein bisschen Wind aus der richtigen Richtung.

Etwa 30 Seemeilen östlich von hier liegen die Islas Columbretes, eine fantastische, abgelegene Gruppe kleiner Inseln, die früher mal ein Vulkan waren, aber jetzt fast vollständig im Mittelmeer versunken sind. Nur von ganz oben am Leuchtturm kann man noch den Krater erahnen, der jetzt zum idyllischen Ankerplatz geworden ist. Leider haben wir keine Zeit für einen Ausflug dorthin, aber ein bisschen schwärmen kann man ja schon.

Ganz allein in der Ankerbucht ließe es sich hier schon aushalten… leider diesmal kein Zwischenstopp für uns!

Wir sind zwar mit unseren 5 Segeln (u.a. unserer tollen Rebellenlogo-Genua von Tommy Sails, mit der wir alle anderen weit und breit wissen lassen, wer ihnen hier davonsegelt) für jedes Wetter gerüstet, von Leichtwind bis Sturm, aber ganz ohne Wind kommen auch wir nicht voran. Heute soll es nahezu windstill bleiben, vielleicht ist das auch ein Zeichen: denn nicht nur der Wind ist etwas eingeschlafen, auch unsere Batterie will nicht so recht vom Motor geladen werden. Dem können wir während unserer wetterbedingten Pause noch fix auf den Grund gehen, bevor es weitergeht. Wahrscheinlich nur ein defekter Schalter, der sich schnell reparieren lassen sollte, damit es morgen in alter Frische weitergehen kann. Und auch die Crew freut sich über die extra Zeit, um die über den Winter doch etwas verkümmerten Seebeine nachwachsen zu lassen 😉

Mit unserem Satz frischer Segel aus dem letzten Jahr geht es auch bei leichten Lüftchen schnell voran.

Für’s erste lassen wir euch mit diesen Eindrücken zurück und melden uns morgen mit einem Update und stellen euch dann auch unsere Crew für die #rebellischeHeimkehr im Detail vor! Drückt uns die Daumen für die Batterie!

PS: gerade jetzt, wo wir coronabedingt mehrere Törns haben ausfallen lassen müssen, sind wir mehr denn je auf eure Spenden angewiesen! Unsere Törns sind ein rebellischer Weg für junge Erwachsene mit Krebs, um wieder Selbstvertrauen und Zukunftsperspektiven zu gewinnen. Schaut doch mal auf unsere Spendenseite (oder kauft einen praktischen Schlauchschal als pandemie-taugliche Gesichtsbedeckung in unserem Shop ;)) und erzählt auch euren Freunden, Angehörigen und Ärzten von den Segelrebellen!

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