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Top-Thema Transparenz und Spenden

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Was passiert eigentlich mit meinen Spenden?

Viele von euch unterstützen unser Projekt mit großen und kleinen, einmaligen und regelmäßigen Spenden, mit eurer Arbeitszeit und Connections, aber einfach auch mit begeistem Weitererzählen. Danke, danke, danke. Ohne euch wäre all das nicht möglich!

Aber was passiert eigentlich mit dem ganzen Geld, das über’s Jahr den Weg auf unser Konto findet? Um diese Frage zu beantworten, und allen Unterstützern die Gelegenheit zu geben sich höchstselbst davon zu überzeugen, dass alle Spenden dort ankommen, wo sie wirklich etwas bewirken, veröffentlichen wir regelmäßig unseren Spendenbericht. Die aktuellsten findet ihr im Abschnitt „Transparenz“ auf unserer Webseite. Dort sind die Jahresübersichten über unsere Einnahmen und Ausgaben bis einschließlich 2017 ganz einfach als PDF abrufbar (2018 ist in Arbeit, aber die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam, ihr kennt das ja…).

Segeltörns

Den größten Teil unserer Einnahmen investierten wir auch in 2016 und 2017 in die Durchführung unserer Segeltörns. Etwas mehr als die Hälfte (60% in 2016 bzw. 55% in 2017) eurer Spenden sorgen dafür, dass unterwegs immer genug Diesel im Tank ist, die Hafengebühren bezahlt und einigen Teilnehmern im Rahmen eines Segelstipendiums eine Mitfahrt auch in finanziell schwierigen Situationen ermöglicht werden kann. Aber auch wenn wir nicht gerade unterwegs sind, tragen wir Verantwortung für Ausrüstung und (seit 2017) unser eigenes Schiff! Da müssen Kleinigkeiten repariert und wichtige Sicherheitsfeatures auf dem aktuellsten Stand gehalten werden, die Blessuren von einigen wilden Tagen auf See ausgebessert und die von Jahren in Sturm und Gischt gezeichneten Segel mal gegen ein paar neue ausgetauscht werden. Sagt sich so einfach, aber kostet auch schnell ein paar Tausende Euro, selbst mit Verhandlungsgeschick und Rebellen-Rabatt von unseren Kooperationspartnern wie Werften, Segelmachern und Ausrüstungsherstellern.

Öffentlichkeitsarbeit

Etwa ein Drittel (38% in 2017 und 28% in 2016) fließt jährlich in Öffentlichkeitsarbeit: Werbematerial, unseren Shop, Reisekosten zu Veranstaltungen an denen wir über unsere Arbeit informieren. Denn wer Gutes tut, muss auch darüber reden. Wir versuchen so, möglichst viele junge Erwachsene mit Krebs zu erreichen und ihnen einen Ausweg aus dem manchmal doch echt anstrengenden Alltag mit ihrer Erkrankung bieten zu können.

Verwaltungskosten

All dies zu organisieren ist nicht frei von Kosten: Spendenabwicklung, Kontoführung, Webhosting, Newsletterversand oder schlicht eine Großpackung Briefmarken für unsere rebellischen Postkarten von unterwegs. Aber auch hier versuchen wir so gut es geht, die Kosten niedrig zu halten (rund ein Zehntel, 12% in 2016 und 7% in 2017) und ein gutes Gleichgewicht zu finden zwischen „Klar, könnte man schon alles gratis von Hand machen“ und „Unsere Zeit und Energie sind an Bord besser aufgehoben als im Büro“. Denn darum geht’s am Ende des Tages: draußen auf dem Meer sein mit unseren Mitseglern und ihnen eine vollkommen neue Welt zeigen!

Ehrenamt!

Einen wichtigen Posten gibt es aber noch. Und der ist in Geld überhaupt nicht aufzuwiegen: unsere ehrenamtlichen Helfer! Neben unserem kleinen Stamm-Team spenden viele ehemalige Törnteilnehmer, und eine handvoll hartgesottener Fans uns unermüdlich das wertvollste, was sie haben: ihre Zeit! Und das bedeutet uns unglaublich viel. Denn wir als Krebsbetroffene wissen, Lebenszeit gibt es nicht zurück. Darum an dieser Stelle von ganzem Herzen ein „DANKE!“ an unsere fleißigern Helfer und Unterstützer! Ihr seid die Besten!

Wir hoffen euch mit diesem kleinen Einblick ein besseres Verständnis dafür ermöglicht zu haben, wohin eure Spenden so fließen und melden uns in Kürze dann auch mit dem Spendenbericht zum Jahr 2018!

Fair winds & following seas

Eure Segelrebellen

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